Kapilendo – Banking. Aber besser.Banking. Aber besser.
Festzins p.a.
8,60 %
Laufzeit
4 Jahre
Finanziert
130,00 %
Investiert
325.000 €
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„Mit dem Kapital aus der Crowdfinanzierung wollen wir unseren Maschinenpark weiter ausbauen, in dem wir zwei Maschinen für die Aufbereitung und Veredelung der von uns verwendeten Produktionsgrundstoffe bestellen und in Betrieb nehmen. Diese benötigen wir, um unsere Produktion zu optimieren, die Herstellungsmengen zu steigern, sowie für den Ausbau des 3D-Druck Bereichs."

Matthias Scharvogel, Geschäftsführer der Element 22 GmbH

Informationen zum Crowdinvesting

Finanzierungsstart:
23.03.2021
Finanzierungsende:
23.03.2021
Finanziert:
325.000 €
Finanzierungsschwelle:
250.000 €
Finanzierungslimit:
325.000 €
Finanzierungsart:
Nachrang
Finanzierungszweck:
Investition
Zinszahlung:
quartalsweise
Tilgung:
quartalsweise
nach 12 Monaten
Land:
Deutschland
Bürgschaft:
nein

Top Gründe für eine Investition

Marktführer mit patentierter, weltweit neuartiger Herstellmethode

Staatliche Förderungen, u.a. durch die Europäische Union, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie das Land Schleswig-Holstein

Markt mit hohem Wachstumspotential

Übersicht

Kurzvor­stellung

Titan gehört zu den zehn häufigsten Elementen in der Erd­kruste. Das Material zeichnet sich durch eine exzel­lente Fes­tig­keit und hohe Korrosions­be­stän­digkeit bei geringem Gewicht aus. Diese Eigen­schaften machen den Werk­stoff in der Anwendung immer beliebter.

Die Element 22 GmbH ist Experte in der Verarbeitung von Titan und produziert hochwertige Komponenten aus Titanpulver. Die Bauteile werden u.a. in der Medizintechnik, der Luftfahrt, der Luxus- und Konsumgüterindustrie eingesetzt. Sie sind z. B. Bestandteile von Implantaten oder Passagierflugzeugen. Titan hat die Ordnungszahl 22 im Periodensystem und ist damit die Inspiration für den Unternehmensnamen der Element 22 GmbH.

Die Produkte

Titankomponenten

Element22 produziert hoch­wertige Titan­komponenten mit dem so­genannten Metal Injection Molding-Verfahren. Bei der Her­stellung verwendet das Unter­nehmen Titan­pulver. Dadurch können die Bau­teile in sehr großen Stück­zahlen ohne Material­verlust gefertigt werden. Dies ist bei niedrigem Energie­einsatz und geringem CO2-Ausstoß möglich. Titan ist besonders leicht, dehnbar und kor­rosions­beständig. Diese einzig­artigen Eigen­schaften machen den Werk­stoff in vielen Indus­trien immer beliebter und er ist schon heute in vielen Alltags­gegen­ständen zu finden. Durch das von Element22 ange­wendete Ver­fahren haben die Kom­ponenten zudem eine wesentlich feinere Ober­flächen­beschaf­fen­heit und eine höhere Dichte. Damit entfallen auf­wendige Nach­bereitungs­prozesse, um z.B. Poren an der Ober­fläche wieder zu schließen. Zusätzlich wird die Material­festig­keit durch das Verfahren weiter gesteigert. Die Festig­keit der Bauteile von Element22 gehört zu den höchsten Werten aller vor­handenen Metalle und Keramiken. 

Wie funktioniert Metal Injection Molding (MIM)?

Das sogenannte Metal Injection Molding (MIM) wird auch Metall-Spritzguss genannt und ist ein Ver­fahren mit dem Metalle in Pulver­form ver­arbeitet werden. Bei herkömmlichen Verfahren werden die Komponenten aus festen Roh­material­blöcken, z.B. durch Fräsen, heraus­gearbeitet. Statt­dessen ist beim MIM das Roh­material ein Metall­pulver, das mit Polymeren und Bindern versetzt wurde. Dieses Gemisch wird unter Druck sekun­den­schnell in eine Form gespritzt. Anschließend wird der Binder entfernt und die Bau­teile werden unter Hoch­vakuum bei 1.000 Grad gesintert. Unter Sintern versteht man ein Verfahren zur Her­stellung und Ver­änderung ver­schiedener Werk­stoffe, die unter erhöhtem Druck formbar gemacht werden. 

Die Element 22 GmbH hat eine eigene Tech­nologie entwickelt, die das Unter­nehmen im MIM-Prozess und auch im neu aufgebauten 3D-Druck Bereich einsetzt. Diese wurde über mehrere Jahre ent­wickelt und 2018 patentiert. Durch diese Tech­nologie können feine Pulver kleiner 25μm verwendet und bei einer Temperatur von max. 1.100 Grad gesintert werden. Dadurch ist das Unter­nehmen in der Lage die hohen Normen der Me­dizin­technik­industrie zu erfüllen und für diese anspruchs­volle Produkte her­zustellen, was für viele Wett­bewerber eine Hürde beim Markt­eintritt darstellt. 

Titanpulver

Großes Einsatzpotential für Titankomponenten

Durch die einzig­artigen Eigen­schaften von Titan­komponenten bieten sie ein großes Potenzial für den Einsatz in vielen Branchen und Anwendungsbereichen. Der Fokus der Element 22 GmbH liegt dabei auf der Medizin­technik, der Luft­fahrt sowie der Luxus­- und Konsumgüter­industrie. 

Medizintechnik

Medizintechnik

Die Medizin­technik ist eine der am schnellsten wachsenden Industrien weltweit. Element22 fokussiert sich in diesem Bereich auf Nordamerika und Europa, da diese Regionen ca. zwei Drittel der welt­weiten Nach­frage im Medizin­bereich darstellen. Für das Unter­nehmen ist der Bereich medizinische Implantate dabei von be­son­derer Bedeutung. Dazu zählen z.B. Herz­schritt­macher, Hörhilfen und Prothesen. 

Element22 ist u.a. qualifi­zierter Lieferant für Europas größten Her­steller aktiver Implantate. Diesen beliefert das Unter­nehmen mit Komponenten für die elek­trische Durch­führung des aktuellen Herz­schrittmachers.

Luftfahrtindustrie

Luftfahrtindustrie

Die Luftfahrtindustrie ist ein wichtiger Bestandteil des weltweiten Transport- und Verkehrsnetzwerks. Mit stei­gender Nach­frage nach Flug­zeugen als bevor­zugtes Transport­mittel erhöht sich auch der Bedarf an Titan. Denn durch die geringe Dichte des Materials, kann das Gewicht des Flug­zeugs und damit der Treib­stoff­verbrauch massiv re­duziert und die Lebens­dauer der Maschinen ver­längert werden. 

Zu den Kunden der Element 22 GmbH zählen u.a. Airbus-Zulieferer, die die Titan Bau­teile beispiels­weise in Trieb­werken für kommerzielle Passagier­flugzeuge verbauen. 

Luxusgueterindustrie

Luxus- und Konsumgüterindustrie

Durch das MIM-Verfahren können Luxus- und Trend­produkte kosten­effizient in Massen­produktion her­gestellt werden. Im Bereich der Luxus­güter sind die Titan­bau­teile vielfältig ein­setzbar. Sie sind u.a. in Sonnen­brillen, Fahrrädern, Angel- und Outdoor­ausrüstung, Golfschlägern, Uhren und Fitnesstrackern eingebaut. 

Alleinstellungs­merkmale

Das Team der Element 22 GmbH verfügt über ein umfang­reiches Wissen im Bereich der Titanpul­ver­verarbeitung. Mit einer individualisierten Simulationssoftware kann das Unter­nehmen den Spritzguss-Prozess vor der Fertigung der Guss­formen testen und somit Her­stel­lungs­kosten senken sowie Fehl­produktionen ver­meiden. Zudem hat Element22 durch das patentierte Herstell­verfahren einen wesent­lichen Technologie­vorsprung. Mit einer Ka­pa­zität von 75 Tonnen Titan­pulver pro Jahr hat der Hersteller eines der größten Produktions­volumen der Welt. Durch die Zusam­men­arbeit mit Fraunhofer-Instituten und Universitäten ist das Unternehmen maßgeblich an Forschungen beteiligt und kann sich Fach­kräfte sichern. Da Titan zunehmend an Bedeutung gewinnt, hat sich Element22 auf einem Markt mit hohem Wachs­tums­potential etabliert.

Umfangreiches Wissen im Bereich der Titanpulververarbeitung

Umfangreiches Wissen im Bereich der Titanpulververarbeitung

Selbstentwickelte Simulationssoftware

Individualisierte Simulationssoftware

Technologievorsprung durch patentierte, weltweit neuartige Herstellmethode

Technologievorsprung durch patentierte, weltweit neuartige Herstellmethode

Hohe Produktionskapazitaeten von 75 Tonnen Titanpulver pro Jahr

Hohe Produktionskapazitäten von 75 Tonnen Titanpulver pro Jahr

Zusammenarbeit mit Fraunhofer Instituten und Universitaeten

Zusammenarbeit mit Fraunhofer-Instituten & Universitäten

Markt mit hohem Wachstumspotential

Markt mit hohem Wachstumspotential

Geschaeftsmodell

Das Geschäfts­modell

Der Fokus der Element 22 GmbH liegt auf der Produktion von lang­lebigen Bau­teilen aus Titan­pulver. Durch eine eigene Software können Kosten gesenkt und Prozesse be­schleunigt werden. Das Unter­nehmen hat einen inter­nationalen Kunden­stamm mit drei Kern­märkten. Durch Ko­operationen mit Forschungs­instituten und Univer­sitäten ist Element22 aktiv an Forschungen beteiligt und kann Fach­kräfte als Mitarbeiter gewinnen. 

Produktion der Titankomponenten

Das Unter­nehmen fokussiert sich auf die Fertigung von Titan­komponenten für drei Kern­industrien: Medizin­technik, Luft­fahrt sowie Luxus- und Konsum­güter. Diese Industrien bieten ein besonders großes Potenzial für den Ein­satz von Titan­bau­teilen, da sie den höchsten Grad an Innovation und Kosten­einsparung beim Kunden bieten. Die Element 22 GmbH profitiert dadurch von attraktiven Margen. Bei der Produktion der Titan­bauteile verwendet das Unter­nehmen extrem feines Titan­pulver. Dieses ist etwa 50 % günstiger als gröberes Pulver, das in hohen Mengen bei her­kömm­lichen Ver­fahren zum Einsatz kommen. Derzeit verfügt das Unter­nehmen über drei Spritz­guss­maschinen in drei Pro­duktions­hallen. Seit 2020 baut Element22 den Bereich 3D-Druck kontinuierlich aus, sowohl durch die Inbetriebnahme von mittlerweile drei 3D-Druckern, aber auch durch die Steigerung der Kapazitäten in der Grundstoffzubereitung. Ins­gesamt beläuft sich die Pro­duktions­kapazität auf ca. 75 Tonnen im Jahr. Der Her­steller bezieht Roh­materialien wie Titan­pulver, Spritz­guss­werkzeuge und Binde­mittel von 16 Schlüssel­lieferanten. Dadurch bestehen keine Lieferanten­abhängig­keiten. Um regionale Kompetenz auf­zubauen, liegt der Fokus bei den Lieferanten von Werk­zeugen und bei der Oberflächen­behandlung auf Werkzeug­bauern in Schleswig-Holstein.

Individualisierte Softwarelösung

Element22 verwendet eine individualisierte Software, mit der das Unternehmen den Guss von Bauteilen simulieren kann. Speziell der Spritz­guss und das Sintern sind kritische Pro­zess­schritte, die viele Fehler­quellen bieten. Durch diese Software können diese beiden Schritte am Computer simuliert werden. Beim Spritz­guss wird beispiels­weise getestet, wie sich das Bauteil im Werk­zeug füllen lässt. Wird das Werkzeug falsch aus­gelegt, kann es zu er­heblichen Problemen kommen, die nur durch eine kosten- und zeit­intensive Werk­zeugüber­arbeitung behoben werden können. Beim Sintern schrumpfen und verformen sich die Bau­teile zusätzlich, was durch die Simulation besser vor­hersehbar ist. Durch die Simulations­software verschafft sich Element22 einen wichtigen Wett­bewerbs­vorteil, da das Unternehmen Komponenten zu geringeren Kosten und in kürzerer Zeit fertigen kann. Die Software arbeitet mit material­spezifischen Daten, die in zahlreichen Unter­suchungen gesammelt und auf­bereitet wurden. Element22 ist welt­weiter Markt­führer im Bereich der Com­puter­simulation von Sinter- und Spritz­gussprozessen.

Internationaler Kundenstamm & langfristige Kundenbindung

Beim Vertrieb konzentriert sich die Element 22 GmbH auf die Industrie­regionen Nord­amerika, Europa und Israel. Dabei ist der Aufbau von lang­jährigen Beziehungen mit den strategisch richtigen Kunden essenziell. Die Kunden benötigen Bau­teile in hohen Stück­zahlen und pro­fitieren von der neuen Ferti­gungs­technologie. Der Kunden­stamm setzt sich vor allem aus großen, welt­weit agierenden Konzernen und Hidden Champions zusammen. Diese Unter­nehmen haben oft auf­wendige und lang­wierige Quali­fikations­prozesse für Lie­feranten. Wurde dieser Prozess erfolg­reich ab­solviert, profitiert Element22 von einer lang­jährigen Zusammen­arbeit und großen Auf­trägen. Im Bereich der Medizin­technik hat das Unternehmen erfolg­reich Evaluierungs­maß­nahmen und Audits mehrerer inter­nationaler Medizin­technik­unternehmen absolviert. Die Element 22 GmbH hat ein eigenes Team aus quali­fizierten Vertriebs­mit­arbeitern. In Nord­amerika wird der Vertrieb seit 2019 durch einen freien Handels­vertreter unterstützt. 

Kooperationen mit Fraunhofer-Instituten & Universitäten

Technologie­führer­schaft und In­nova­tions­stärke prägen die stra­tegische Aus­richtung der Element 22 GmbH. Um stets auf dem neuesten Stand der Technik zu sein und Forschungen aktiv voran­zutreiben, kooperiert das Unter­nehmen mit Forschungs­einrich­tungen wie den Fraunhofer-Instituten und Uni­versitäten. Das MIM-Verfahren wurde beispiels­weise als Kooperations­projekt mit dem Helmholz-Zentrum Geesthacht, dem Zentrum für Ma­terial­forschung, und der Fraunhofer IFAM Dresden erforscht und zur Produktions­reife ent­wickelt. Für die For­schung erhält das Unter­nehmen Förder­gelder sowie Zu­wendungen aus ver­schiedenen Forschungs­projekten. Die Zusammen­arbeit mit Universitäten er­möglicht Element22 Zugang zu quali­fizierten Fach­kräften. Durch die räum­liche Nähe zur Chrisitian-Albrechts-Uni­versität Kiel und der Fachhochschule Kiel kann Element22 die besten Studien­absolventen als Werk­studenten und Mit­arbeiter frühzeitig an das Unter­nehmen binden, zudem  stellt es sich auch als Partner für Abschluss­arbeiten zur Ver­fügung. Über 50 Bachelor- und Master­arbeiten sind so bereits entstanden.

Das Team

  

Matthias Scharvogel, Geschaeftsfuehrer Element 22 GmbH

Matthias Scharvogel

Geschäftsführer (CEO)

Matthias Scharvogel schloss sein Studium zum Diplom-Ingenieur Maschinen­bau an der Fach­hoch­schule Darmstadt ab. Seinen executive MBA absolvierte er an der Thunderbird School of Global Management. Er ver­fügt über 20 Jahre Erfahrung mit spanender Be­ar­bei­tung und Umform­technologien von Titan in den USA und Deutsch­land. Matthias Scharvogel war Applications Engineer sowie Vice President bei Heraeus und General Manager bei der TiJet Medizin­technik GmbH. Durch diese Tätig­keiten ist Matthias Scharvogel Experte im Bereich der Pulver­metallurgie sowie im Anlagen­bau für chemische und thermische Ent­binderung und Sintern. 

Matthias Scharvogel ver­fügt über ein breites beruf­liches Netz­werk in der Me­dizin­technik-, der 3D-Druck- sowie der Titan­indus­trie. Als Geschäfts­führer der Element 22 GmbH übernimmt er den Ver­trieb und die Betreuung von Kunden in Europa und Israel.

  

Wendelin Winkelmueller, CTO

Wendelin Winkelmüller

Applications Engineering

Wendelin Winkelmüller absolvierte sein Physik-Studium an der Technischen Universität Braunschweig. Anschließend machte er seinen Abschluss als Diplom-Ingenieur an der RWTH Aachen University. Er war Entwicklungs­leiter bei der TiJet Medizin­technik GmbH bevor er leitender Ingenieur bei Element22 wurde. Seine Expertise im Bereich der Titanpulver­metallurgie ist gefragt, sodass er Mitglied in verschiedenen Exper­ten­kreisen und Ausschüssen ist.

Als Leiter Applications Engineering ist Wendelin Winkelmüller treibende Kraft bei der Ent­wicklung neuer Tech­nologien. Er unter­stützt zudem bei der Ver­marktung auf Messen und im direkten Kundenkontakt.

Verteilung der Unternehmens­anteile

Mit insgesamt 73,00 % liegt die Mehrheit der Unternehmensanteile bei Matthias Scharvogel und Wendelin Winkelmüller.

Vier Privatinvestoren, alles erfolgreiche Unternehmer, halten die übrigen 27,00 %.

Entwicklungen bei Element 22 seit der letzten Crowd­finanzierung

Bereits im Mai/Juni 2019 konnte die Element 22 GmbH eine erfolg­reiche Crowdfinanzierung über 800 Tsd. Euro bei Kapilendo platzieren. Die bisherigen Zinsraten wurde vertrags­gemäß quartals­weise an die Anleger ausgezahlt.

Anschaffung von zwei neuen Maschinen

Nach der  letzten Crowdfinanzierung hat das Unternehmen seinen Maschinenpark wie geplant durch neue Maschinen und Anlagen erweitert, sodass die Kapazitäten ausgebaut werden konnten. 

Gewinnung weiterer Kunden & Abschluss von Qualifizierungsverfahren

Seit der letzten Crowdfinanzierung konnte das Unternehmen weitere Großkunden, u.a. aus den Bereichen Medizintechnik, Luxus- und Konsumgüter, sowie Sicherheitstechnik gewinnen. Für einige dieser Kunden wurden bereits Bauteile qualifiziert, die sich jetzt in der Produktion befinden. Bei anderen Neukunden durchläuft Element22 gerade die notwendigen Qualifizierungsverfahren, um anschließend Bauteile produzieren zu können.

Einführung von neuer Technologie: 3D-Druck

Durch die Einführung des 3D-Druckverfahrens kann die Element 22 GmbH Aufträge schneller abwickeln. Mit den 3D-Druckern können beispielsweise Prototypen schneller gefertigt werden als mit dem MIM-Verfahren, wodurch die Entwicklungsphase kürzer wird. Zusätzlich können bereits niedrigere Stückzahlen wirtschaftlich hergestellt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei beiden Verfahren (MIM und 3D-Druck) die nahezu identischen Grundstoffe (Feedstock bei MIM und Filament beim 3D-Druck) und die vorhandenen Entbinderungs- und Sinteranlagen genutzt werden können. Dadurch ergeben sich Synergien, nicht nur beim Einkauf der Grundstoffe, sondern auch bei einem Großteil der genutzten Maschinen und Anlagen.

Die nächste Phase des Wachstums mit der Crowd

Anschaffung Maschinen

Element22 plant nach erfolgreicher Crowdfinanzierung den Maschinen- und Anlagenpark weiter auszubauen. Konkret sollen eine Feedstock-Kneter-Maschine und eine Doppelschneckenextruder-Maschine für die Aufbereitung und Veredelung der verwendeten Produktionsgrundstoffe in Betrieb genommen werden. Außerdem können Produktionsabläufe optimiert und Fertigungsmengen erhöht werden.

Unternehmensdaten

Unternehmen: Element 22 GmbH
Adresse: Wischhofstr. 1-3, 24148 Kiel
Geschäftsführer: Matthias Scharvogel
Website: www.element22.com
Anzahl Mitarbeiter: 40
Gründungsjahr: 2009
Registergericht: Registergericht Kiel
Registereintrag: HRB 13259 KI

Zahlen

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Konditionen

Verzinsung der Crowdinvestments

Die Element 22 GmbH gewährt den Crowdinvestoren eine Festverzinsung von 8,60 % pro Jahr.

Das erste Jahr ist ein tilgungsfreies Anlaufjahr, in dem ausschließlich die quartalsweisen Zinszahlungen erfolgen. Anschließend erhalten Sie nach 15, 18, 21, ... und 48 Monaten jeweils quartalsweise Ratenzahlungen, bestehend aus Zins und Tilgung. In dieser Zeit bleibt die Zahlung gleich (annuitätisch). Der Zinsanteil pro Tilgungsrate ist demzufolge zu Beginn der Zahlungen höher und sinkt im Verlauf der Gesamttilgung, da das gebundene Kapital sinkt.

Eine Beispielrechnung bei einer Investition von 1.000,00 Euro finden Sie auf der linken Seite.*

*Aufgrund von Rundungsdifferenzen kann es zu marginalen Abweichungen in der Zinsrechnung kommen. Diese Rundungsdifferenzen entstehen dadurch, dass die Ansprüche jedes Anlegers pro Zahlung (Zinszahlung und Tilgung) auf volle Centbeträge gerundet werden.

Updates

Hinweis:

In diesem Update-Bereich finden Sie unter anderem Antworten auf Anlegerfragen, die uns erreichen. Die abgebildeten Antworten stammen vom jeweiligen Unternehmer und sind daher entsprechend gekennzeichnet. 

Kapilendo übernimmt keine gesonderte Prüfung der Angaben, die nach dem Start der Finanzierungsphase eingehen.

UPDATE vom 23.03.2021: Anleger-FAQ

1. Ich hätte die folgende Frage in Bezug auf die Materialkosten: Woher resultieren die starken Schwan­kungen in der Materialquote (40 % in 2018, dann starker Abfall auf 16 % in 2020 und nachfolgend wie­der ein Anstieg auf ca. 30 %)? Zumal das positive Ergebnis der letzten beiden Jahre im Wesentlichen dadurch getrieben wurde.

Element 22 GmbH: "Wesentliche Einflussfaktoren für die Materialeinsatzquote sind der Verkauf von Titan Bau­teilen, Titan Pulver und Werkzeugen im jeweiligen GJ. Wobei der Verkauf von Titan Pulver und Werk­zeugen niedrig margig ist und per se zu einer höheren Materialquote führt. Der Umsatz und Materi­alaufwand im GJ18 beinhaltet den Weiterverkauf von unverarbeitetem Titanpulver an einen wichti­gen Kunden. Daher ist der Materialaufwand im GJ18 überproportional hoch im Vergleich zum Umsatz. Im GJ19 ist ein solcher Weiterverkauf nicht erfolgt, wodurch wir den Umsatz mit einem wesentlich niedrigeren Materialeinsatz erreichen konnten. Für das GJ 2021ff. planen wir mit einer Materialein­satzquote in Höhe von 30 %."

2. Wie erklärt sich der rückläufige Materialeinsatz bis 2020 bei prognostizierten Anstieg ab 2021 trotz der Verstärkung des 3-D Drucks, der, so hatte ich es verstanden, weniger Materialbedarf nach sich zieht?

Element 22 GmbH: "Der rückläufige Materialeinsatz erklärt sich zum einen aus dem außergewöhnlich hohen Einsatz im GJ 2018, aufgrund eines Weiterverkaufs von Titanpulver an einen wichtigen Kunden. Das GJ 2019 zeichnet sich aus, weil wir keinen Titanpulververkauf hatten und nur eine geringe Anzahl an ebenfalls niedrig margigen Werkzeugverkäufen. Mit steigendem Umsatz, sowohl aus dem Bereich MIM als auch 3D Druck, planen wir die Entwicklung und den Verkauf von MIM Spritzgusswerkzeugen an unsere Kunden. Mit diesen Werkzeugen, welche sich im Eigentum der Kunden befinden, werden dann später Titan Bauteile in Serie hergestellt. Eine Umsatzsteigerung bedeutet somit auch einen vorgän­gigen Anstieg an Materialaufwand (durch Werkzeuge, aber auch durch die Entwicklung der neuen Bauteile). In der Planung gehen wir vorsorglich von einer durchschnittlichen Materialeinsatzquote von 30 % aus."

3. Warum ist Herr Winkelmüller nicht mehr Geschäftsführer, aber Gesellschafter geblieben? Seine Expertise wird ja als wesentlich für die Gesellschaft herausgestellt.

Element 22 GmbH: "Herr Winkelmüller ist und bleibt der Element 22 weiterhin stark verbunden. Um sich voll und ganz auf seine Aufgaben als Leiter Applications Engineering konzentrieren zu können, also dem Design, der Entwicklung und Implementierung von Titan Anwendungslösungen für Kunden, hat Herr Winkelmüller die Geschäftsführerfunktion und die damit einhergehenden administrativen Aufgaben abgegeben."

4. Welche Funktion nimmt die Element 22 Production GmbH wahr?

Element 22 GmbH: "Die Element 22 Production GmbH wurde im November 2016 gegründet, um die Zusammen­arbeit mit einem US-amerikanischen Partner rechtlich in einer eigenen Gesellschaft zu bündeln. In der Element 22 Production GmbH finden keine Produktionsaktivitäten statt und die Gesellschaft hat auch keine Mitarbeiter. Alle Produktionen erfolgen in der Element 22 GmbH."

5. Können Sie bitte erläutern, wo der Effekt aus der Crowd-Finanzierung von 2018 in der Finanzplanung sichtbar ist?

Element 22 GmbH: "Aufgrund der Corona-Beschränkungen wurden im GJ Jahr 2019 zwei größere und fest einge­plante Aufträge von Neukunden nur zum Teil abgerufen. Weiterhin konnten verschiedene andere neue Kundenprojekte nicht bzw. nur verzögert realisiert werden. Aufgrund der Corona-Beschränkungen konnten auch in 2020 die Aufträge der bestehenden Kunden nicht wie ursprünglich geplant umgesetzt werden. Dies gilt auch für verschiedene Neukundenprojekte, bei denen die Kunden selbst von Kurz­arbeit und Produktionsunterbrechungen betroffen waren. Insofern sind die Effekte aus der Crowd-Finanzierung nicht im Umsatz der GJ 2019 und GJ 2020 sichtbar. Sichtbar sind die Effekte aus der Crowd-Finanzierung indirekt in der Steigerung der Abschreibungen, als Folge der vorangegangenen Investitionen, die im GJ 2019 (GJ 2020) ggü. dem GJ 2018 um (11 %) angestiegen sind."

6. Gibt es Querhaftungen innerhalb des Firmenverbundes (gleich auf welcher Basis)? Wenn ja, welche gibt es und in welchem Umfang?

Element 22 GmbH: "Es besteht ein Investitionskredit seitens der Element 22 GmbH mit einer regionalen Bank. Die­ser Kredit sieht eine Querhaftung in der Form vor, dass alle Gesellschaften der Firmengruppe gleichermaßen für das an die Element 22 GmbH gewährte Darlehen haften. Das ist eine übliche Regelung für den Fall, dass Finanzmittel von der kreditnehmenden Gesellschaft, also der Element 22 GmbH, inner­halb der Firmengruppe transferiert werden würden. Ein solcher Transfer hat nicht stattgefunden."

UPDATE vom 22.03.2021: Corona Update

Matthias Scharvogel: "Wir waren durch Corona in 2020 vor allem durch verzögerte Abrufe von Auftragskontingenten betroffen, sodass eingeplante Produktionskapazitäten nicht vollständig ausgeschöpft werden konnten. 

Seit Mai 2020 haben wir deshalb in ausgewählten Bereichen der Firma Kurzarbeit, die wir monatlich an die aktuelle Auslastung anpassen. Derzeit planen wir die Kurzarbeit im 2. Quartal 2021 zu beenden. Durch die Kurzarbeit konnten wir unsere wichtigen Fachkräfte weiterhin beschäftigen und es ist uns so gelungen, dass wir keine unserer Mitarbeitenden verloren haben. So können wir, sobald wir wieder im Normalbetrieb sind, sofort loslegen und müssen nicht erst zu uns passende Fachkräfte suchen. Zusätzlich zur Kurzarbeit haben wir vorsorglich einen KfW-Kredit beantragt, der uns ebenfalls gewährt wurde.

Trotz der Corona-Beschränkungen konnten wir das Jahr 2020 dazu nutzen, um uns auf das Wachstum der kommenden Jahre vorzubereiten. Den Bereich 3D-Druck konnten wir mit weitgehend eigenen Ressourcen zu einem eigenständigen Entwicklungs- und Produktionsbereich auf- und ausbauen. Auch haben wir die Zeit genutzt um beispielsweise unsere digitale Präsenz (Webseite, Social Media etc.) zu überarbeiten und komplett neu designen zu lassen, um neue Kunden, insbesondere im Ausland, anzusprechen. Gerade in der aktuellen Zeit der Einschränkungen von Kundenbesuchen, Messeauftritten und ähnlichem hilft uns unsere Präsenz in den sozialen Netzwerken. Zudem haben wir Kostenvorteile durch den Wegfall hoher Anreise- und Standkosten. Daher werden wir diese Kanäle auch in Zukunft nutzen und weiter ausbauen, um unsere Markenbekanntheit zu erhöhen und uns mit Kunden und Interessenten auszutauschen. 

Ein weiterer positiver Effekt war, dass wir die freien Kapazitäten für die Durchführung von Förderprojekten nutzen konnten. Wir hatten über das letzte Jahr einen deutlichen Anstieg von Anfragen in diesem Bereich, die mit höheren Fördersummen im Vergleich zu früher ausgeschrieben waren.

Obwohl die Aufträge im Geschäftsjahr 2020 niedriger waren als geplant, konnten wir in dem vergangenen Jahr neue Kunden gewinnen und das Jahr insgesamt mit einem positiven Jahresergebnis abschließen. Und im 4. Quartal 2020 stiegen die Anfragen wieder deutlich an, sodass wir positiv ins Jahr 2021 gestartet sind."

FAQ

Unsere Nach­rang­projekte (Crowd­investing) werden in einem umfang­reichen Prozess durch unser Rating­team ausge­wertet. Auf­grund des nach­rangigen Dar­lehens wird hier­bei von uns keine eigene Risikoklasse vergeben. Bei diesen Pro­jekten finden Sie eine umfang­reiche Finanz­planung des Unter­nehmens, auf der u.a. unsere Analyse basiert und die sie in Ihrer Anlage­ent­scheidung unter­stützt. Anlagemöglich­keiten im Vergleich

Eine Bürg­schaft als Sicher­heit für unsere Nachrang­produkte ist auf­grund der recht­lichen Ausge­staltung des quali­fizierten Nach­rangs nicht durch­setzbar, da auch diese mit einem Nach­rang versehen sein müsste. Soweit andere Ver­mittler oder Platt­formen ein Nach­rang­produkt mit (nach­rangiger) Bürg­schaft anbieten, sehen wir ein solches Angebot als irre­führend und unlauter an. Diese bietet in der beschrie­benen Kon­stella­tion keiner­lei zusätz­liche Sicher­heit.

Nein. Die Investi­tion in das Projekt sowie die An­meldung und Nutzung von Kapilendo sind völlig kosten­frei.

Wir sind vertraglich nicht dazu berechtigt, Jahres­abschlüsse und Bilanzen zu veröffent­lichen oder an einzelne Anleger herauszugeben.

Bisher ver­öffent­lichte Jahres­abschlüsse des Unter­nehmens können Sie im Bundes­anzeiger oder Unter­nehmens­register einsehen. Bitte beachten Sie, dass beim Kauf der Jahres­abschlüsse im Unter­nehmens­register eine Gebühr anfällt. 

Weitere Antworten auf häufige Fragen finden Sie auf unserer FAQ-Seite.

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Ausgezeichnet als Top-Innovator 2021

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