Hertha BSC startet digitales Finanzierungsmodell

Hertha BSC startet digitales Finanzierungsmodell

von Christian Lücke - 29.03.2016

Am Samstag, dem 19. März 2016 startete ein ganz neues Kapitel auf kapilendo: Die digitale Finanzierung eines Fußballvereins der 1. Bundesliga: Hertha BSC!

Gemeinsam mit dem Hauptstadtclub Hertha BSC wurde das Anlagemodell der Kreditfinanzierung via Crowdlending erstmals auch im Profisport umgesetzt. Der Berliner Erstliga-Club hat sich eine digitale Agenda verordnet und möchte die digitale Transformation des Vereins vorantreiben. Dazu hat sich Hertha BSC für eine Partnerschaft mit dem Kreditmarktplatz kapilendo entschieden.

Hertha BSC zahlt Fans und Anlegern attraktive Zinsen

Zum Bundesliga-Spiel zwischen Hertha BSC und dem FC Ingolstadt 04 im Berliner Olympiastadion wurde Fans und allen interessierten Anlegern die Möglichkeit zur Investition in einen Bundesliga-Club eröffnet. Zielstellung der Finanzierung durch die Fans sollte der weitere Ausbau der Digitalstrategie und des sportlichen Wachstums von Hertha BSC sein. Insgesamt wollte Hertha BSC eine Million Euro innerhalb von 60 Tagen einsammeln. Für die dreijährige Laufzeit der Kapitalanlage bot der Verein allen Investoren 4,5 Prozent Fan-Zinsen pro Jahr.

Eine Million Euro in nicht mal zehn Minuten

Zum Einsammeln des Geldes wurden dann keine 60 Tage benötigt, am Ende dauerte es noch nicht mal einen Tag. In nur neun Minuten und 23 Sekunden investierten mehrere hundert Anleger die veranschlagten eine Million Euro in das Hertha Fan-Zins-Projekt. Und die Nachfrage lag noch um ein Vielfaches höher. Doch wer zögerte, musste leider außen vor bleiben – mehr als eine Million benötigte Hertha nicht. Allerdings rechneten sowohl wir bei kapilendo als auch die Herthaner nicht mit einer solch überwältigenden Resonanz.

Wohl ganz zu Recht darf das Fan-Zins-Projekt von Hertha BSC und kapilendo damit als die schnellste Crowdlending-Finanzierung weltweit in dieser Größenordnung gelten.

Anleger suchen Zinsen und moderne Finanzlösungen

Der enorme Erfolg des Fan-Zins-Projekts zeigt damit neben der Zuneigung zum Lieblingsverein außerdem zweierlei: Zum einen suchen die Anleger in Niedrigzinszeiten nach Anlagealternativen mit attraktiven Zinsen. Zum anderen scheint der Wunsch nach transparenten und einfach zu bedienenden Investitions-Lösungen groß zu sein.

Terminvereinbarungen und langwierige Beratungsgespräche bei einer Bank benötigen Planungsaufwand. Wer diesen scheut, macht häufig lieber gar nichts und wartet darauf, dass es irgendwann einmal wieder mehr Zinsen aufs klassische Geldsparen gibt. Da bietet eine Online-Plattform wie kapilendo eine transparente Alternative mit deutlich einfacheren und schnelleren Zugriffsmöglichkeiten als der Weg zur Bank.

Dass das Crowdlending-Prinzip nun auch erstmals mit einem namhaften Fußballverein aus der 1.Bundesliga umgesetzt werden konnte, ist für kapilendo natürlich ein besonders hervorzuhebender Erfolg.