Die Crowdlending-Plattform ohne Gebühren für Anleger

Die Crowdlending-Plattform ohne Gebühren für Anleger

von Christian Lücke - 04.04.2016

Was zeichnet kapilendo aus?

Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Plattform für Investoren und Kreditnehmer zu verbessern. Dabei folgen wir immer unseren Leitlinien: Benutzerfreundlichkeit, Transparenz und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Von Beginn an wollten wir allen Besuchern auch ein optisches Erlebnis bieten, nicht nur eine trockene Zahlen- und Datenwüste. So sollten sich die kreditsuchenden Unternehmen optimal in kurzen Imagevideos darstellen können. Und die Investoren sollten auf diese Weise einen persönlichen Eindruck von den Kreditnehmern und ihren Projekten erhalten, in die sie ihr Geld investieren können.

Wie ist das Feedback auf Kundenseite? Wie wurde kapilendo angenommen?

Von allen Seiten erhalten wir viel positives Feedback für das von uns gewählte Modell. Die Präsentation der Kreditprojekte in bewegten Bildern kommt super an bei den Anlegern. Sie schätzen besonders die persönliche Note, die in den Videos rüberkommt. Da steht dann wirklich der Firmenchef in seinem Büro, spricht in seinem Heimatdialekt und erklärt, was sein Unternehmen ausmacht.

Und genau diese Möglichkeit, das eigene mittelständische Unternehmen einmal einem größeren Publikum vorstellen zu können ohne dafür kostspielige Werbemittel einsetzen zu müssen, überzeugt auch die Unternehmer. Im Anschluss an die Finanzierungsphase bekommen wir regelmäßig die Rückmeldung, dass sie als Mittelständler im Umgang mit Kreditinstituten selten so eine Wertschätzung erfahren hätten.

Was ändert sich an den Gebühren für Investoren?

Bei kapilendo gibt es keine Gebühren für Anleger. Bislang erhoben wir ein Prozent Gebühr von den Investoren, hatten uns aber von Beginn an dazu entschlossen, den tatsächlich zu erzielenden Zins transparent abzubilden. Wenn ein Projekt mit 6,0 Prozent Zinsen für die Anleger warb, dann kamen am Ende auch 6,0 Prozent Zinsen auf das investierte Kapital beim kapilendo-Anleger an. Wir wollten nicht mit 7,0 Prozent werben und im Kleingedruckten darauf hinweisen, dass nachträglich noch ein Prozent Gebühr abgezogen wird. Solche "versteckten" Gebühren haben schließlich viel Vertrauen in die Finanzbranche gekostet. Im Grunde handelte es sich bei dieser Zusatzanlegergebühr von einem Prozent um eine Unternehmergebühr, die das kreditaufnehmende Unternehmen zusätzlich zu zahlen hatte. Damit hat die kürzlich von uns vollzogene Gebührenumstellung sowohl für die Investoren als auch die Unternehmen ihren Vorteil.

Bei kapilendo wollen wir qualitativ gute Unternehmensprojekte als Investment anbieten, die wir umfassend geprüft haben. Darauf sollen sich die Anleger verlassen können. Wir möchten, dass die Anleger bei unseren ausgewählten Mittelständlern frei in ihrer Investitionsentscheidung sein sollen und dass ihr Zins nicht noch zusätzlich geschmälert wird.

Warum hat kapilendo das Gebührenmodell für Kreditnehmer umgestellt?

Das positive Feedback auf Unternehmerseite war auch der Grund, weshalb wir inzwischen unser Gebührenmodell umgestellt haben. Da wir den kreditnehmenden Unternehmen den Mehrwert unserer Plattform gegenüber anderen Finanzierungsmodellen besser vermitteln wollen, haben wir die Gebühr für den Kreditnehmer zweigeteilt. Die laufzeitabhängige Vermittlungsgebühr haben wir gesenkt, sie wird jetzt nur noch zwischen 1,9 und 4,9 Prozent liegen. Darin enthalten sind unter anderem der professionelle Unternehmensfilm, die Platzierung auf der Website und das Marketing vor und zum Start des Kreditprojektes.

Daneben erheben wir jetzt eine Vermarktungs- und Verwaltungsgebühr, welche die weitere Begleitung und Vermarktung des Unternehmens sowie Organisatorisches wie die Rückzahlunsgabwicklung über die gesamte Kreditlaufzeit abdeckt. Damit wollen wir den Unternehmen die Möglichkeit eröffnen, auch weiterhin bei den Investoren und neu dazu gekommenen Nutzern von kapilendo präsent zu bleiben. Diese Gebühr beträgt 0,75 Prozent des anfänglichen Kreditbetrags pro Jahr.

Mit der Höhe unserer Gebühren bewegen wir uns auf Bankenniveau, allerdings bieten wir dafür auch mehr und arbeiten schneller. Die klassischen Banken hingegen weisen bei ihren Kreditvergleichen selten auf den ersten Blick klar ersichtlich auf ihre laufzeitabhängigen Gebühren hin und werben stattdessen nur mit dem zu zahlenden Zinssatz.

Darüber hinaus haben wir unseren Anfangszinssatz für Unternehmen mit guter Bonität um einen ganzen Prozentpunkt von 3,49 Prozent auf nunmehr 2,49 Prozent gesenkt. Damit werden wir als alternative Finanzierungsquelle für den Mittelstand noch attraktiver.