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Spektakulärer Mordfall mit deutschem Unternehmergeist gelöst

Wir schreiben das Jahr 1994, ein Mord passiert im südkalifornischen Santa Ana, dem Verwaltungssitz des wunderschönen Orange County zwischen Los Angeles und San Diego. Der Täter kann nicht zweifelsfrei ermittelt werden, weil die Tatwaffe nach der Tat zerstört wurde. Der Fall kommt zu den Akten, die Ermittlungen werden auf Eis gelegt – ein sogenannter Cold Case.

Mordfall in Kalifornien mit Technik aus dem Ruhrgebiet aufgeklärt

15 Jahre später graben zwei Detectives den Fall wieder aus, sie grübeln über den Akten und finden ein Detail, dass ihnen keine Ruhe lässt: ein winziges Stück am Lauf der Tatwaffe ist noch intakt. Die Technik hat in der Zwischenzeit große Fortschritte gemacht und eine kanadische Firma bietet ballistische Untersuchungsgeräte an, mit denen Waffen und Geschosse präzise analysiert werden können. Das Herzstück dieses Analysegeräts: hochauflösende 3D-Sensoren der NanoFocus AG aus Oberhausen.

Mit Hilfe des Spezialisten für industrielle 3D-Messtechnik gelingt das Unwahrscheinliche, die winzige unzerstörte Stelle am Lauf der Waffe verrät den Ermittlern, dass die tödlichen Kugeln und das mutmaßliche Tatwerkzeug zusammengehören. Der Besitzer der Waffe kann durch die Messergebnisse der hochpräzisen NanoFocus-Sensoren nun endlich zweifellos identifiziert werden. Der mutmaßliche Täter wird mit den erdrückenden Ergebnissen konfrontiert, er gesteht umgehend und fährt für die kommenden 35 Jahre ins Staatsgefängnis von Kalifornien ein.

Hochpräzise Messtechnik für eine Vielzahl von Anwendungen

Die NanoFocus AG hilft mit ihren Produkten nicht nur bei der Lösung lange zurückliegender Kriminalfälle. Der Einsatz der hochauflösenden 3D-Sensoren in der Forensik ist nämlich nur ein Teilbereich des breiten Anwendungsspektrums. Bei Automobilherstellern wie Daimler, BMW und Volkswagen sorgen die Sensoren für reibungsarme Zylinderlaufflächen, um den Schadstoffausstoß und den Verschleiß der Motoren zu senken. Stahlhersteller wie ThyssenKrupp nutzen NanoFocus-Sensoren für die Oberflächenanalyse von Walzen, damit diese das perfekte Blech mit optimalen Umform- und Lackiereigenschaften ausrollen. Und damit Patienten keine Beschwerden mit ihren künstlichen Hüft- oder Kniegelenken verspüren, vertrauen auch Medizintechnik-Hersteller wie das Schweizer Unternehmen Zimmer auf die NanoFocus-Oberflächenanalyse.

Börsennotierte NanoFocus AG geht neue Wege bei der Kapitalbeschaffung

So innovativ wie die Produkte, so innovativ auch der Weg, den die NanoFocus AG bei der Wahl ihrer Finanzierung einschlägt. Mit einer Crowdfinanzierung auf der Online-Plattform kapilendo nimmt das börsennotierte Unternehmen mehr als 1 Million Euro Kapital auf, um weitere liquide Mittel für die Finanzierung von bereits vorbestellten Messsystemen zu erhalten. Außerdem wird mit dem Geld privater Anleger, die auf kapilendo in die NanoFocus AG investiert haben, das Vertriebsteam aufgestockt, um sich auf internationalen Messen zu präsentieren und neue Kunden zu gewinnen.

Im Bereich der forensischen Technologie ist die Kundenakquise in der Vergangenheit bereits gelungen. Nach dem spektakulären Erfolg des Ermittler-Duos vom Santa Ana Police Department helfen die Untersuchungsgeräte mit den 3D-Sensoren von NanoFocus mittlerweile weltweit bei der Aufklärung von Straftaten. Das FBI, die kanadischen „Mounties“, das NYPD Blue, Scotland Yard oder auch die italienischen Carabienieri und die spanische Guardia Civil gehen inzwischen mit NanoFocus-Sensoren auf Verbrecherjagd.

Und jetzt, im Anschluss an die erfolgreiche Crowdfinanzierung dürften sich noch weniger Übeltäter sicher fühlen. Ein schöner Nebeneffekt für die Anleger, die in diesem Fall mit ihrer Geldanlage noch nebenbei Recht und Gerechtigkeit dienen.

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