So können auch Sie zum Investor werden

(Anmerkung der Redaktion: Hierbei handelt es sich um einen Gastbeitrag des Vergleichsportals financer.com)

 

Haben Sie ein Einkommen, das gerade Ihre laufenden Kosten decken kann? Wie haben Sie vor, größere Investitionen wie Auto bzw. Wohnung zu finanzieren?

Wenn Sie sich nicht ein Leben lang verschulden möchten und Sie den Vermögensaufbau bevorzugen, dann ist dieser Artikel für Sie bestimmt.

Wir helfen Ihnen, die richtige Einstellung zu Ihren Finanzen aufzubauen und zeigen Ihnen, wie auch Sie zum Investor werden können.

Warum ist der Vermögensaufbau wichtig?

Der langfristige Aufbau von Kapital ist wichtig, um sich die gewünschte Lebensqualität leisten zu können. Wenn Sie sich im Angestelltenverhältnis befinden, haben Sie eine gewisse Sicherheit, über ein fixes Einkommen zu verfügen. Wenn Sie damit jedoch gerade Ihre Fixkosten decken können, bleibt Ihnen am Monatsende kein Kapital für die Geldanlage übrig.

Was machen Sie in dieser Situation? Das Geld wird nicht in fünf Jahren einfach so vom Himmel fallen, wenn Sie ein neues Fahrzeug benötigen oder eine Wohnung kaufen möchten.

Das langfristige Denken ist beim Vermögensaufbau sehr wichtig. Auch als Angestellter ohne Top-Verdienst können Sie mit den richtigen Prioritäten Vermögen aufbauen und sich damit größere Investitionen finanzieren.

In der Regel verzichten viele Deutsche auf das Sparen und finanzieren sich ihre Wünsche über Kredite. Sobald Ihnen die mit dem Kredit finanzierte Investition hilft, zusätzlich Geld zu sparen oder mehr Geld zu verdienen, ist dies eine weise Entscheidung. Kreditnehmer, die jedoch ein gewisses Eigenkapital vorweisen können, sparen sich eine Menge Geld an Zinskosten.

Durch langfristige Sparmaßnahmen lassen sich in der Zukunft viele Investitionen deutlich günstiger finanzieren. Sie sparen damit nicht nur Geld sondern auch Zeit, welche Sie sonst in der Arbeit verbringen würden, um mehr Geld zu verdienen.

Kreditnehmer, die sich kein Geld auf die Seite legen bzw. nicht investieren, zahlen im Endeffekt immer mehr. Die Zinskosten sind der Preis für die kurzsichtige Denkweise.

Anleger können weiterhin Geld am Girokonto parken und dies als Vermögensaufbau bezeichnen. Sie sind mit der Einlagensicherung bis zu 100.000,- EUR versichert, Ihr Kapital wird sich jedoch nicht von alleine vermehren. Dank der jährlichen Inflation von 2% verlieren Sie sogar kontinuierlich an Geldwert.

Eine deutlich bessere Geldanlage ist jene, die Ihr Kapital kontinuierlich wachsen lässt.

So bauen Sie Kapital zum Investieren auf

Viele Personen sind dem Investieren abgeneigt, da sie nicht über das notwendige Kleingeld verfügen.

Die monatlichen Ausgaben sind so hoch, dass viele potentielle Investoren gar kein Kapital aufbringen können.

Jeder, der zum Investor werden möchte, muss zuerst seine finanzielle Situation in den Griff bekommen.

Privatanleger sollten genug Geld auf die Seite legen, um ihr Kapital vermehren zu können. Ist kein Kapital vorhanden, muss dieses zuerst geschaffen werden.

Der einfachste Weg, Kapital aufzubauen, ist die eigenen Ausgaben zu senken.

Die Ausgaben lassen sich generell in fünf Kategorien unterteilen:

  1. Lebensmittel
  2. Transport
  3. Haus
  4. Freizeit
  5. Finanzen und digitale Produkte

Alle Ausgaben lassen sich senken, indem man die aktuellen Produkte gegen günstigere ersetzt.

Bei Lebensmitteln lassen sich Kosten sparen, wenn Haushaltsmarken eingekauft werden und das Essen selbst zubereitet wird.

Transportkosten können durch Fahrgemeinschaften, kleinere Autos bzw. durch das Nutzen von Öffentlichen Verkehrsmitteln gespart werden.

Die Hausausgaben, wie Miete und Energien, lassen sich sparen, indem man in eine kleinere Wohnung wechselt oder mit einem Freund oder Partner zusammenzieht und diese im Anschluss teilt.

Es gibt zahlreiche Freizeitaktivitäten, die man auch kostenlos nutzen kann. Vor allem im Sommer bieten sich zahlreiche Sportmöglichkeiten im Freien an, bei denen man nichts ausgeben muss.

Auch im Bereich der Finanzen lassen sich Kosten sparen. Der Vergleich von Finanzprodukten hilft Ihnen häufig, Geld zu sparen. Vor allem der Vergleich der Gebühren ist wichtig, da hier teilweise mehrere Hundert Euro im Jahr gespart werden können. Unter Finanzprodukten verstehen wir Girokonten, Kredite, Kreditkarten, Versicherungen oder etwa Sparpläne.

Das Finanzportal Financer.com hilft Ihnen, Finanzprodukte zu vergleichen und somit Geld zu sparen. Zusätzlich werden Sie durch interessante Beiträge zum Thema Vermögensaufbau unterstützt. Das Portal berät Sie auch, wie Sie mehr Geld verdienen können und damit Rücklagen zum Investieren aufbauen.

Sobald Sie genug finanzielle Reserven zur Seite legen, kommt die Frage, die sich beinahe alle Investoren stellen: Wohin soll ich investieren?

Wohin soll ich investieren?

Viele Anleger wünschen sich eine 10%-ige Rendite mit einer Einlagensicherung. Am besten soll es auch keine Zeit in Anspruch nehmen.

Wir müssen Sie leider enttäuschen, eine derartige Anlagemöglichkeit ist nicht realistisch. Eine Einlagensicherung haben Sie nur bei Sparkonten, die in der Regel nicht mehr als 0,5% p.a. anbieten und somit nach Abzug der Inflation eine negative Rendite von -1.5% erwirtschaften.

Investoren bewerten die Anlagemöglichkeiten anhand von Risiken und Renditechancen. Wenn das Verhältnis passt, handelt es sich um eine gute Investition. Erfahrene Investoren mindern das Risiko, indem sie ihre Einlage breit streuen. Dies wird auch als Diversifizierung bezeichnet.

Die Kapitalstreuung kann über unterschiedliche Anlageklassen, Länder bzw. Industrien erfolgen, um das Ausfallrisiko zu mindern. In der Regel gilt, je breiter die Streuung desto niedriger das Risiko eines Totalausfalls.

Zwei beliebte Anlageformen sind der Kauf von Aktien bzw. das Investieren in ETFs.

Das Handeln von Aktien setzt ein gewisses Wissen über den Aktienmarkt voraus. Investoren, die sich im Aktienhandel nicht bilden und emotionsbasierte Entscheidungen treffen, verlieren in der Regel ihr Kapital.

Die Unternehmensbewertung ist ein komplexes Verfahren, welches von vielen Investoren nicht verstanden wird, was zum Kapitalverlust führt.

Das Besparen von Exchange Traded Funds (Indexfonds) ist nicht schwierig und auch nicht so zeitintensiv wie der Aktienhandel. Diese Anlageform bietet auch gute Diversifizierungsmöglichkeiten an.

Was viele Investoren nicht berücksichtigen, sind die damit verbundenen Kosten. Häufig fallen bei den ETF-Anbietern sowie den Direktbanken hohe Gebühren an, die in der Regel die Rendite deutlich senken können. Des Weiteren ist das Investieren in ETFs meist nur auf lange Laufzeiten von zehn und mehr Jahren empfehlenswert, um mögliche Kursverluste auszugleichen.

Eine kostengünstige Alternative, die der Rendite beim Aktienhandel bzw. dem Besparen von ETFs ähnelt, ist das Investieren in Unternehmen mittels Crowdinvesting.

Inzwischen gibt es mehrere P2P-Lending-Plattformen in der DACH-Region, über die sie in Unternehmen mittels Crowdinvesting investieren können.

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