Dr. Lennart Wietzke, Gründer und Geschäftsführer der Raytrix GmbH

Raytrix 3D-Kameras: „In knapp 30 Minuten 250.000 Euro erreicht“

Dr. Lennart Wietzke, der Gründer und Geschäftsführer der Raytrix GmbH, hat mit uns über den erfolgreichen Kampagnenstart gesprochen und uns verraten, wie er zum Vorreiter der Kameraproduktion mit Lichtfeldtechnologie wurde. Das Projekt „Patentierte 3D-Kameratechnologie“ ist nach drei Tagen mit 768.300 € schon zu über 300 % finanziert.

Gesetzlicher Warnhinweis: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

 

kapilendo: Herr Dr. Wietzke, Ihr Projekt „ Patentierte 3D-Kameratechnologie“ hat schon im Vorfeld für Aufsehen gesorgt und bereits vor dem Kampagnenstart zahlreiche Anleger auf unsere Plattform gezogen, um in Ihr Unternehmen zu investieren. Wie zufrieden sind Sie mit dem Start?

Dr. Wietzke: Ich bin sehr positiv überrascht, dass wir in knapp 30 Minuten die Finanzierungsschwelle von 250.000 Euro erreicht haben. Es freut mich, dass wir die Anleger von unserem Produkt und Geschäftsmodell überzeugen konnten.

kapilendo: Sie haben es erreicht, in vielen Branchensegmenten und bei sehr bekannten Unternehmen Interesse für Ihr Produkt zu wecken. Welche Einsatzmöglichkeiten der Raytrix-Kamera gibt es?

Dr. Wietzke: Die Kamera ist vielseitig einsetzbar. Sie wird in der Industrie unter anderem in der Qualitätskontrolle von Smartphone-Komponenten eingesetzt. Auch in der Medizin werden unsere Kameras verwendet. So können beispielsweise in der Augenheilkunde durch eine einzige schmerzfreie Augenaufnahme Diabetes, AMD und Glaukome frühzeitig erkannt werden.

Autonome Roboter-OP mit Raytrix 3D-Kamera
Autonome Roboter-OP mit Raytrix 3D-Kamera

Ein besonderer Moment war sicherlich der Einsatz während der ersten erfolgreichen, autonomen Roboter-OP. Die Raytrix Kamera wurde für die 3D-Navigation während einer OP genutzt, um diese wesentlich präziser und sicherer als von Menschenhand durchführen zu können. Diese Studie geht nun nächstes Jahr in die Produktserie zusammen mit unseren Kameras.

kapilendo: Viele Anleger haben sich gefragt, warum Sie trotz Ihres einzigartigen Produktes und Ihres beeindruckenden Kundenportfolios bisher noch keine höheren Umsätze erzielen. Woran liegt das?

Dr. Wietzke: Wir befinden uns immer noch in der Markterschließung. Das bedeutet, dass unsere Kunden teilweise vorerst einzelne spezifische Kameras erwerben und in gemeinsamen Projekten daran gearbeitet wird, diese zum Serieneinsatz zu führen. Uns liegen bereits Bestellungen in Höhe von 2 Millionen Euro vor, bei denen die ersten Serieneinsätze geplant sind.

kapilendo: Ein weiterer Fakt, der unsere Anleger überrascht hat, ist die große Menge an Sensoren, die Sie auf Lager haben. Ist das wirtschaftlich sinnvoll?

Insektenauge einer Raytrix 3D-Kamera
Insektenauge einer Raytrix 3D-Kamera (schematische Darstellung)

Dr. Wietzke: Auf jeden Fall. Wir haben über 200.000 Sensoren auf Lager, die benötigt werden, um unsere Kameras zu produzieren. Der Grund für die hohe Anzahl der vorhandenen Sensoren ist, dass wir uns im Jahr 2015 dazu entschlossen haben in die Vorfinanzierung zu gehen. Zusätzlich haben wir eine Charge in der Größenordnung von der Firma Microsoft erwerben dürfen, um so unser Geschäft für die nächsten Jahre zu sichern. Diese ultrahochauflösenden 8K-Sensoren sind weltweit exklusiv nur bei Raytrix erhältlich und in der industriellen und medizinischen Branche sehr wertstabil. Diese Technologie wird auch noch in den nächsten Jahren ein Alleinstellungsmerkmal für Raytrix darstellen.

kapilendo: Die vielfältigen Einsatzzwecke haben auch die EU-Kommission überzeugt. Ihnen wurden für das kommende Jahr bereits Fördermittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro zugesagt. Trotzdem haben Sie sich zusätzlich für den Weg der Crowdfinanzierung entschieden. Wieso?

Dr. Wietzke: Wer schon einmal Fördergelder beantragt hat, weiß, dass oftmals erst ein langer Zeitraum vergeht, bis es zur tatsächlichen Auszahlung kommt. Um auch in dieser Zeit produktiv zu sein und meine Ziele signifikant zu verfolgen, habe ich mich nach weiteren Finanzierungsformen erkundigt. So bin ich auf kapilendo gestoßen.

kapilendo: Was gab den entscheidenden Ausschlag kapilendo zu wählen?

Dr. Wietzke: Das Thema Visualisierung hat meine Wahl beeinflusst. Entscheidend dabei war, dass kapilendo einen Unternehmer-Film produziert und ihn als Darstellungsformat während der Kampagne verwendet. Mein Geschäftsmodell basiert ebenfalls auf Visualisierung. Diese Gemeinsamkeit mit kapilendo verbindet.

Raytrix 3D-Kameras erhielten bereits zahlreiche Preise und Auszeichnungen
Raytrix 3D-Kameras erhielten bereits zahlreiche Preise und Auszeichnungen

kapilendo: Wofür werden Sie die Crowdfinanzierung verwenden?

Dr. Wietzke: Mit diesem Betrag werden wir zunächst die Projekte vorfinanzieren, für die wir von der EU bereits Fördergelder zugesagt bekommen haben. Um die vorliegenden Großaufträge abzuarbeiten, sollen außerdem Produktionsmittel angeschafft werden. Zusätzlich möchten wir einen Teil der Crowdfinanzierung dafür nutzen, unsere Kameratechnologie weltweit zu vermarkten. Die entsprechenden Verträge sind diese Woche unterzeichnet und garantieren uns jährlich steigende Mindestabnahmen im zweistelligen Millionenbereich. Wir haben es nach nunmehr fast 10 Jahren harter Entwicklungsarbeit endlich geschafft, aus dem damaligen Start-up eine gesunde und starke Firma zu etablieren.

kapilendo: Vielen Dank für das das Gespräch und weiterhin viel Erfolg!

 

Hier geht´s direkt zur Crowdinvesting-Kampagne „Patentierte 3D-Kameratechnologie“ der Raytrix GmbH.

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