Hertha BSC: „Berliner Start-up seit 1892“ startet in neue Bundesliga-Saison

Kollektives Aufatmen in deutschen Wohnzimmern – die neue Bundesliga-Saison 2016/17 geht endlich wieder los. Auch für die Berliner Hertha heißt es jetzt: Erneuter Angriff auf die europäischen Pokalwettbewerbsplätze. Seit der Finanzierungskampagne „Ran an die Fan-Zinsen“ in Zusammenarbeit mit kapilendo hat sich viel getan für „Berlins ältestes Start-up.“

Berlins „ältestes Start-up“ finanzierte sich über junge Fintech-Firma

Hertha BSC möchte sich zum digitalen Vorzeige-Verein der Bundesliga entwickeln und befindet sich derzeit auf dem besten Weg dahin. Inzwischen wurde die Homepage des Berliner Hauptstadtklubs grundlegend umgebaut und um moderne Features erweitert – ein Teil der Zielsetzung aus der Crowdlending-Kampagne vom März dieses Jahres. Auch um die eigenen Fans einmal auf innovative Weise am sportlichen Erfolg teilhaben zu lassen, wurde von der Klubführung dieser neue Finanzierungsweg über die Crowd ausprobiert.

Die damalige Crowdlending-Kampagne darf wohl noch immer als die schnellste ihrer Art auf dem europäischen Kontinent in dieser Größenordnung gelten: Eine Million Euro Kreditvolumen wurden innerhalb von 9:23 Minuten von mehreren hundert Anlegern und Fans in die Digitalisierungsstrategie des Klubs investiert. Dafür zahlt ihnen die Hertha drei Jahre lang Zinsen in Höhe von 4,5 Prozent im Jahr.

Höhere TV-Einnahmen bei Hertha BSC

Die erfolgreiche letzte Saison, die leider in der Schlussphase etwas ins Stottern geriet, hat zu einer deutlich verbesserten Einnahmesituation der Hertha in dieser Saison geführt. Lag die „alte Dame“ in der abgelaufenen Spielzeit noch auf Platz 15 der Einnahmen aus der TV-Vermarktung, rückt der Klub in der kommenden Saison 2016/17 auf Platz 11 der Fernsehgeld-Tabelle vor. Die Herthaner profitieren neben der besseren Liga-Platzierung unter anderem davon, dass die zwei bislang vor ihnen in der Vermarktungstabelle liegenden Vereine aus Hannover und Stuttgart abgestiegen sind.

Nach der guten siebten Bundesliga-Platzierung zum Saisonende drücken wir als Berliner den Spielern von Hertha BSC natürlich die Daumen, dass es in dieser Saison noch besser läuft und ein Platz für die europäischen Pokalwettbewerbe herausspringt. Gegen den Gewinn der Meisterschaft oder des DFB-Pokals durch „Berlins ältestes Start-up“ ist natürlich auch nichts einzuwenden…

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