Wachstumsfinanzierung mit Mezzanine-Kapital für Little Lunch

Crowdfinanzierung mit Mezzanine-Kapital zum genau richtigen Zeitpunkt

Daniel und Denis Gibisch, Gründer und Geschäftsführer der Augsburger Littlelunch GmbH, haben mit uns über die erfolgreiche Crowdinvestment-Kampagne auf kapilendo gesprochen und warum die Aufnahme vom Mezzanine-Kapital richtig ist.

kapilendo: Die Finanzierungskampagne ist fulminant gelaufen. Wie haben Sie das erlebt?

Gibisch-Brüder: Ja, es war ein voller Erfolg für uns und unser Geschäftsmodel. Es ist toll zu sehen, dass Anleger ebenso von unserer Unternehmensentwicklung überzeugt sind wie wir und sich für unser Produkt begeistern können. Das ist wirklich ein ganz anderes Erlebnis als der anonyme und bürokratische Prozess bei der Aufnahme eines Bankkredits.

kapilendo: Für viele Geschäftsführer scheint die Vorstellung einen Kredit aufzunehmen allerdings eher ein Graus zu sein. Hatten Sie keine Bedenken?

Gibisch-Brüder: Wir sind an die Finanzierungsthematik immer ganz offen rangegangen und sehen in einer Fremdfinanzierung nichts Negatives. Das sind ganz normale Vorgänge am Kapitalmarkt. Wir haben uns zu jedem Zeitpunkt immer genau überlegt, was die nächsten notwendigen und sinnvollen Schritte sind, um weiter zu wachsen. Die Gründung von Little Lunch im Jahr 2014 erfolgte zum Beispiel ausschließlich mit privaten Investoren – das war für uns damals der effizienteste Weg.

kapilendo: Ein Meilenstein in der Wachstumsgeschichte von Little Lunch war dann sicherlich der Einstieg der Investoren Frank Thelen und Judith Williams aus dem TV-Format „Die Höhle der Löwen“. Wie wichtig war diese Finanzspritze?

Gibisch-Brüder: Das war natürlich ein riesen Ding für uns und kam zum richtigen Zeitpunkt, als wir bereits erste Umsätze machten. Bei dieser Art der Finanzierung geht es aber längst nicht nur um die finanziellen Mittel, die Frau Williams und Herr Thelen in Little Lunch eingebracht haben. Es ist viel mehr. Wir stehen im ständigen Austausch und profitieren enorm von der Expertise und Know-how der beiden.

kapilendo: Aber sie haben noch einmal Anteile abgegeben müssen.

Gibisch-Brüder: Richtig. Nach den Gründungsinvestoren, haben natürlich auch Frank Thelen und Judith Williams für Ihre Investition Anteile an Little Lunch erhalten. Das war die richtige Entscheidung damals, um das Wachstum und den Bekanntheitsgrad des Unternehmens auf ein ganz neues Level zu heben. Heute ist die Situation eine andere. Mit unserem belegbaren Track-Record und den guten Zahlen ergeben sich neue Finanzierungsquellen.

kapilendo: Was ist heute Ihr Finanzierungsansatz?

Gibisch-Brüder: Wir wollen zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Anteile abgeben. Die Finanzierungsalternative Crowdinvesting über ein Nachrangdarlehen kam also genau zum richtigen Zeitpunkt. Wir stärken unsere Eigenkapitalbasis ohne unsere Bilanz durch einen Fremdkapitalkredit zu belasten und behalten das Zepter in der Hand. Das ist auch für weitere Finanzierungen wichtig –denn nur mit einer stimmigen Kapitalbasis lässt sich ein Unternehmen verantwortungsvoll in die Zukunft führen und nötige Innovationen umsetzen.

kapilendo: Vielen Dank für das das Gespräch und viel Erfolg weiterhin!

So glücklich bedanken sich die Geschäftsführer für die gelungene Finanzierung:

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