Jedes dritte Start-up scheitert in Deutschland innerhalb der ersten drei Jahre. Ein Grund dafür ist schlechte Unternehmensführung. Als Führungskräfte müssen Gründer Entscheidungen unter hoher Unsicherheit treffen und den richtigen Weg zur Kommunikation mit Mitarbeitern finden. 5 Tipps, wie Ihnen das und mehr gelingt.

Wie treffen Sie am besten Entscheidungen?

Führung soll im Wesentlichen dafür sorgen, dass ein Start-up geschäftsfähig bleibt, indem Entscheidungen getroffen werden. Diese Entscheidungen müssen selbst in großer Unsicherheit getroffen werden. Zum einen kann die Zukunft nicht vorausgesagt werden, egal ob die Vergangenheit analysiert wird, das Start-up ein technologischer Pionier ist oder es einen neuen Markt erobert. Als Führungskraft eines Start-ups müssen Sie die Frage klären, wie Sie am besten Entscheidungen treffen und diese möglichst nutzbringend umsetzen können.

Damit die Führung Ihres Start-ups klappt, haben wir fünf Tipps, wie Ihr Unternehmen handlungsfähig bleibt.

Entscheidungen treffen bei hoher Unsicherheit

In Start-ups müssen Entscheidungen unter einer hohen Unsicherheit getroffen werden. Ziehen Sie alle Informationen heran, die Ihnen bei der Entscheidung helfen. Nutzen Sie auch Ihre Erfahrung beim Entscheiden und überprüfen Sie, ob die Entscheidung mit Ihrer eigenen Einstellung und Haltung übereinstimmt.

Kommunikation ist der Schlüssel

Wenn Sie eine Entscheidung getroffen haben, dann teilen Sie diese Ihren Mitarbeitern mit. Denn nur durch Kommunikation können Sie ein Start-up und Ihre Mitarbeiter richtig führen. Achten Sie bei der Kommunikation darauf, dass Ihre Mitarbeiter die Entscheidung so aufnehmen und verstehen, wie Sie sie gemeint haben. Geben Sie Ihre Entscheidungen in eigenen Worten wieder und fragen Sie nach, ob und wie Ihre Mitarbeiter die Entscheidung verstanden haben.

Hören Sie zu

Ihre Mitarbeiter sind mit die wichtigste Ressource in Ihrem Start-up. Sie sind maßgeblich daran beteiligt, ob ein Projekt oder eine Aufgabe erfolgreich durchgeführt wird. Fragen Sie daher genau nach und hören Sie zu, was Ihre Mitarbeiter zur Umsetzung der Aufgabe brauchen. Überlegen Sie auch, ob die Mitarbeiter die erforderlichen Kompetenzen haben und ob Ziel und Inhalt klar sind.

Verständnis für andere Sichtweisen

Nehmen Sie sich die Zeit eine Situation aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Das können z.B. die Sicht der Kunden, der Mitarbeiter oder des Investors sein. Durch das Hineinversetzen in die anderen betroffenen Parteien können Sie ein Verständnis für andere Sichtweisen entwickeln. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass Sie von Ihrem Standpunkt abweichen müssen. Es kann Ihnen jedoch helfen, eine Verbindung mit Verhandlungspartnern oder andere Beteiligten aufzubauen und sie besser von Ihrer Meinung zu überzeugen.

Fehler sind menschlich

Diese Regel macht auch bei Führungskräften keine Ausnahme. Bei der hohen Unsicherheit unter der Entscheidungen bei Start-ups getroffen werden müssen ist es unumgänglich, dass Fehlentscheidungen getroffen werden. Stellt sich heraus, dass Ihre Entscheidung nicht zur Erreichung des Ziels beiträgt oder nicht erfolgreich war, dann muss diese korrigiert werden. Es ist wichtig, dass Sie unerwünschte Entwicklungen früh genug erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten.

Weitere Tipps finden Sie in dem Artikel „10 Regeln zur erfolgreichen Führung eines Startups“ auf Gründerszene.de.


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