Statt zu investieren parken die Deutschen von je her ihr Geld lieber auf Spar- und Festgeldkonten. Laut Bundesbank stieg das Geldvermögen der Bundesbürger im dritten Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahr um 4,5 % auf rund 6,3 Billionen Euro. Grund ist die anhaltend hohe Sparquote. Keine gute Nachricht, denn Sparformen wie Bankeinlagen bieten in Zeiten von Nullzinsen keine Renditen. Nach Abzug der Inflation verbleibt ein Realverlust. Vermögensaufbau in Zeiten niedriger Zinsen geht also anders. Nur wie?

Beachten Sie diese drei Vermögensaufbau-Tipps

Um Ihre finanziellen Ziele zu erreichen, müssen Sie ein ausreichend großes Vermögen aufbauen. Wie hoch das sein sollte, kann sehr unterschiedlich sein. Für die eigene Immobilie reichen vielleicht schon 50.000 Euro an Eigenkapital. Für das Studium der Kinder sind etwa 100.000 Euro einzuplanen. Und wer sich im Alter 1.000 Euro monatlich aus seinem Ersparten auszahlen möchte, benötigt 300.000 Euro und mehr.

(Haben Sie bereits ein ausreichendes Vermögen aufgebaut? Möglicherweise ist die Strategie der Vermögenssicherung für Sie sinnvoller.)

1. Sparen reicht nicht

Allein mit Sparen ist solch ein Vermögensaufbau aber sehr schwer zu erreichen. In Zeiten niedriger Zinsen sogar fast unmöglich. Es ist wie das Schwimmen im Fluss gegen den Strom – trotz hoher Sparbeiträge kommt man kaum vom Fleck. Wesentlich einfacher und intelligenter ist es, wenn man das Geld für sich „arbeiten lässt“ und sich den Zinseszins zu Nutze macht.

Um der Nullzins-Falle zu entkommen, sind Investitionen mit höheren Renditechancen notwendig. Grundsätzlich gilt dabei: Je höher die Renditechance, desto höher auch das Risiko eines Verlustes. Anders ausgedrückt: Allein ein hohes Risiko garantiert noch keinen höheren Ertrag! Das bedeutet, dass auch bei einem Vermögensaufbau das Risiko stets kontrolliert eingegangen und breit gestreut werden sollte. Andernfalls wird ein planvoller Vermögensaufbau schnell zu einer Wette.

2. Langfristig anlegen & Kursschwankungen aussitzen

Das Risiko, seine finanziellen Ziele zu verfehlen, lässt sich nicht nur durch eine breite Streuung erreichen, sondern auch mit Zeit. Je länger das Geld angelegt werden kann, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass zwischenzeitliche Verlust wieder ausgeglichen werden. Langfristig orientierte Anleger müssen bei kurz- und mittelfristigen Kursschwankungen an den Börsen nicht nervös werden. Das belegen auch zahlreiche Studien zu Aktienanlagen: Mit zunehmender Anlagedauer war der Gewinn bei einem breit gestreuten Aktienportfolio stets positiv, egal wann gekauft wurde. Um in ein breit diversifiziertes Portfolio zu investieren, sollten Sie einen Anlagehorizont von mindestens 4 Jahren mitbringen. Ziehen Sie Ihr Geld vorher ab, wächst die Gefahr, dass Sie Verluste realisieren.

3. Die Kostenfalle: Hohe Gebühren schmälern die Rendite

Ein weiterer wichtiger Punkt, um beim Vermögensaufbau schneller voranzukommen, ist ein Blick auf die Gebühren. Je geringer die Gebühr, desto höher ist der reale Vermögensaufbau. Bei einer Investition von 10.000 Euro hat sich Ihr Kapital bei einer jährlichen Verzinsung von 5% etwa nach 15 Jahren verdoppelt. Schmälern hingegen hohe Gebühren von 2% die jährliche Rendite, so steigt das Vermögen erst nach 25 Jahren über 20.000 Euro.

ETFs bieten breite Risikostreuung zu geringen Kosten

Für eine breite Risikostreuung bei geringen Kosten nutzen heute immer mehr Anleger kostengünstige Indexfonds, sogenannte ETFs. Ein weiterer Vorteil: Mit nur einem einzigen Wertpapier partizipieren Inhaber von der Entwicklung von hunderten einzelnen Anlagen.

Digitale Vermögensverwaltungen – auch Robo-Advisor – bieten heute einen Rund-um-Service inklusive Aufbau und Pflege von ETF-Portfolios zu sehr günstigen Konditionen an. Die Gesamtkosten für eine vollumfängliche Betreuung liegen bei den günstigen Anbietern unter 1 % p.a.. Damit sparen Anleger im Vergleich zu aktiven Fonds, wie sie gerne bei Banken und Sparkassen verkauft werden, meist 1%-1,5% von angelegten Vermögen pro Jahr.

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