Was ist Crowdfunding?

Warum der Begriff Crowdfunding derzeit in aller Munde ist

 

Crowdfunding ist eine tolle Möglichkeit, Ideen zu unterstützen und mit vielen Gleichgesinnten etwas zu bewegen.

Üblicherweise werden Crowdfunding-Projekte im Internet realisiert: Der Gründer stellt seine Idee oder Unternehmen auf einer Plattform vor, oft in Form eines kleinen Vorstellungsvideos. Wer von dem Vorhaben überzeugt ist, kann das Projekt unterstützen. Dazu wird im Vorfeld eine Mindestsumme für das Funding definiert, die es in einem bestimmten Zeitraum zu erreichen gilt. Falls dies erfolgt, wird das Projekt in die Tat umgesetzt. Gelingt es dagegen nicht die Summe zu stemmen, bekommen die Unterstützer ihr eingezahltes Kapital zurück.

Das Geld dient in der Regel den jungen Unternehmen, auch Start-ups genannt, ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu entwickeln oder weiter zu verfolgen. Die Gründer eines Start-ups brauchen gerade am Anfang oft eine Anschubfinanzierung, um eine professionelle Mannschaft zu versammeln, einen ersten Prototypen zu bauen oder Maschinen zur Produktion zu kaufen. Spätere Finanzierungsrunden stärken meist den Ausbau des Marketings und des Vertriebs. Die zu erreichende Höhe des Fundings setzt das Start-up selbst fest.

Es werden sechs Crowdfunding-Formen unterschieden

Crowdinvesting oder equity-based Crowdfunding

Beim Crowdinvesting handelt es sich um Investitionen von einzelnen Personen, meist in Start-ups. Die Geldgeber/Unterstützer werden am Unternehmenserfolg beteiligt. Dies geschieht oft in Form von stillen Beteiligungen, Genussrechten oder partiarischen Darlehen. Die Investitionen sind beim Crowdinvesting in der Regel mittel- bis langfristig an das Unternehmen gebunden. Die Attraktivität dieser Anlageform liegt in der Beteiligung an der jeweiligen Firma. Arbeitet sie erfolgreich oder wird sie gar verkauft, erntet der Crowdinvestor die Früchte, entsprechend seines Einsatzes. Aber ein Risiko bleibt: Sollte das Unternehmen bankrott gehen, droht der totale Verlust des getätigten Investments für den Unterstützer. Crowdinvesting wird auch als equity-based Crowdfunding bezeichnet. Denn: Bei diesem Modell werden Anteile am Unternehmen erworben und die Rendite steht für den Investor an erster Stelle.

Curated Crowdfunding

Curated Crowdfunding ist eine Erweiterung des Crowdinvestings, bei der sich die Crowd gemeinsam mit einem Deal Captain an einem Unternehmen beteiligt. Bei diesem handelt es sich um einen professionellen Investor, der bereits oder parallel mit der Crowd in ein Unternehmen investiert. Die Crowd hat so die Möglichkeit, Seite an Seite mit dem Lead-Investor ihr Kapital einzubringen. 

Reward-based Crowdfunding

Das Reward-based Crowdfunding kommt urspünglich aus dem Kultur- und Kreativbereich. Die Idee: Die Crowd finanziert ein Projekt vor. Oft nutzen beispielsweise Musiker die Schwarmfinanzierung, um die Studiokosten zum Einspielen einer Platte zu begleichen. Anders als beim klassischen Spenden bekommt der Unterstützer ein kleines Goodie vom Initiator des Crowdfundings, um im Beispiel zu bleiben, besagtes aufgenommenes Album oder ein Backstage-Besuch bei einem Konzert. Beim Reward-based Crowdfunding stehen für die Geldgeber vor allem altruistische Motive im Vordergrund.

Crowddonating oder Donation-based Crowdfunding

Crowddonation konzentriert sich darauf, Spenden zu sammeln. Im Gegensatz zum Reward-based Crowdfunding bekommt der Unterstützer keinerlei Gegenleistung. Meist handelt es sich um Projekte mit karitativem Charakter - die Nächstenliebe ist hier das Maß aller Dinge.

Crowdlending

Beim Crowdlending leiht die Crowd Privatpersonen oder Unternehmen Geld. Dabei dient die Plattform als Mittler für die Vergabe der Kredite. Der Unterschied zu einer Bank besteht in der individuellen Gestaltung von Risiko und Erfolg bei der Kreditgewährung. Diese Finanzierungsmethode hilft vor allem Jungunternehmern, Selbstständigen und Freiberuflern, die aus unterschiedlichen Gründen nicht kreditfähig sind. Das Crowdlending zielt - wie das Crowdinvesting - auf das Erwirtschaften eines lukrativen Gewinns ab.

Venture Loan

Der Venture Loan ist eine Erweiterung des Crowdlending-Gedankens, der sich vor allem auf Wachstumsunternehmen fokussiert. Diese können bereits solide Umsätze verbuchen und haben nicht selten schon den Break-Even erreicht. Um ihre weitere Expansion zu finanzieren, kombinieren sie mittels einer Venture-Loan-Kampagne die Beschaffung von Kapital und einen großen Werbeeffekt für das Unternehmen. Die angebotenen Zinsen liegen weit über dem Marktdurchschnitt und sind deswegen für den Anleger äußerst attraktiv.

Vorteile der Alternativen Investments

Für Investoren

  • Den Reiz am Puls der Zeit zu sein: spannende Innovationen, neue Denkansätze und interessante Geschäftsmodelle entdecken und unterstützen. Wer würde nicht gerne das nächste “Facebook” finanzieren wollen?
  • Wenn die Start-ups erfolgreich wirtschaften, winken attraktive Renditechancen: Der Investor wird sowohl an den Gewinnen, dem Unternehmenswert als auch bei einem Exit-Erlös beteiligt. Beim Venture Loan winken attraktive Zinsen, die weit über den Angeboten der Banken liegen.
  • Das Wachsen und Gedeihen einer Geschäftsidee verfolgen: Durch Halbjahresberichte bleibt der Investor auf dem Laufenden und steht im direkten Austausch mit den Gründern. Er kann seine Ideen und Gedanken für das Unternehmen adressieren. Bei einem Aktienfonds ist das kaum möglich.
  • Der Investor fördert mit seinem Engagement die Gründerszene in Deutschland. Für den Wirtschaftsstandort Deutschland wird eine lebendige Start-up-Kultur immer wichtiger werden. Das selbsternannte Land der Ideen braucht risikofreudige Unternehmer und ebenso risikofreudige Investoren, die einem kleinen Samen zu einem großen starken Baum verhelfen.

Für Start-ups

  • Das Wichtigste für Start-ups: Sie können Kapital einsammeln, um ihre Idee zu entwickeln oder weiter zu verfolgen. Die Finanzierung und der Betrieb eines Unternehmens kostet viel Geld, das mit einer Crowdinvesting-Kampagne abgefedert werden kann.
  • Die Bekanntheit des Unternehmens kann massiv gesteigert werden - vornehmlich über die Social-Media-Kanäle: Denn die Investoren befeuern die bisherigen Fortschritte enorm. Sie tauschen sich aus, teilen Beiträge des Start-ups und sprechen Empfehlungen zu Ihrem Start-up im eigenen Freundeskreis aus. So werden sie Markenbotschafter für das Unternehmen. Der Marketing-Boost durch eine Crowdinvesting-Kampagne ist in der Regel sehr hoch.
  • Das Start-up erhält von den Investoren/Fans wertvolles Feedback bezüglich des Produkts oder der Dienstleistungen. So kann das Unternehmen mit seinem Produkt einen Testlauf durchführen, noch vor dem eigentlichen Markteintritt. Die konstruktive Kritik kann somit gleich in die Entwicklung miteinfließen - ohne eine teure Kundenbefragung durchzuführen.

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